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Zu viele Geräte? Verhindern Sie Elektrokatastrophen!

11.03.2025

Mit dem steigenden Lebensstandard steigt auch der Stromverbrauch im Haushalt. Lassen Sie nicht zu, dass übersehene elektrische Mängel zu tödlichen, versteckten Bedrohungen werden.

Häufige Ursachen für Elektrobrände

1.Kurzschlussgefahren

Kurzschlüsse im Haushalt können durch Isolationsschäden, Alterung der Schaltkreise oder Bedienungsfehler entstehen. Die durch Kurzschlüsse entstehende starke Hitze entzündet brennbare Materialien und kann Brände verursachen.

2. Überlastungsgefahren

Eine falsche Auswahl der Verkabelung oder der Geräte, eine Überschreitung des Nennlaststroms und eine längere Überlastung elektrischer Geräte können zur Überhitzung von Schaltkreisen oder Geräten und damit zur Entstehung von Bränden führen.

3. Gefahren durch schlechten Kontakt

Lose Verbindungen, unzureichender Kontaktdruck auf bewegliche Teile und andere schlechte elektrische Kontakte führen zu übermäßigem Widerstand an Verbindungsstellen. Dieser anormale Widerstand erzeugt konzentrierte Hitze an den Kontaktpunkten und kann letztendlich Brände auslösen.

4. Unzureichende Wärmeableitung

Bei Hochleistungsgeräten ohne funktionierende Belüftungs-/Kühlsysteme oder mit beschädigten Wärmemanagementkomponenten kommt es zu übermäßiger Hitzeentwicklung. Dieser Wärmestau erhöht das Brandrisiko erheblich.

5. Gefahren durch unsachgemäßen Gebrauch

Der unsachgemäße Betrieb von Geräten (z. B. Heizstrahler, Bügeleisen), die Lagerung entzündlicher/brennbarer Materialien in der Nähe von Wärmequellen und das Versäumnis, die Stromversorgung nach der Verwendung zu unterbrechen, können Brände verursachen.

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Maßnahmen zur Verhütung von elektrischen Bränden

1. Achten Sie beim Renovieren oder Ersetzen von Elektrogeräten/Verkabelungen darauf, Kabel und Komponenten mit gültigen Prüfzeichen zu kaufen. Vermeiden Sie unbedingt nicht zertifizierte Produkte, um Brandrisiken zu minimieren, und führen Sie Verfahren zur Fälschungssicherheit ein, um minderwertige/nachgemachte Waren auszuschließen.

2. Der rechtzeitige Austausch alter Hausverkabelung muss von zugelassenen Elektrikern mit gültiger Qualifikation durchgeführt werden. Unqualifiziertes Personal birgt Betriebsrisiken.

3.Die sichere Strombelastbarkeit von Elektrisches Kabels wird durch ihren Querschnitt bestimmt. Das Überschreiten dieses Nennstromschwellenwerts führt zum thermischen Durchgehen (ΔT ≥ 60 °C), was zur Pyrolyse der Isolierung (Zersetzung ab 250 °C) und schließlich zur Entzündung oder zum Durchbrennen des Geräts führt. Die strikte Einhaltung der Strombelastbarkeitstabellen nach NEC 310.15 ist bei der Schaltungskonstruktion zwingend erforderlich.

4. Wenn eine Sicherung aufgrund einer elektrischen Überlastung in Ihrem Haus durchbrennt, ersetzen Sie sie niemals durch Kupfer- oder Eisendrähte. Installieren Sie für zusätzliche Sicherheit unbedingt einen Fehlerstrom-Schutzschalter (GFCI).

5. Standard-Steckdosenleisten und Überspannungsschutz mit Mehrfachsteckdose sind unverzichtbares Zubehör für Haushaltsgeräte. Achten Sie bei der Auswahl einer Steckdosenleiste auf zertifizierte Produkte (z. B. UL-zertifiziert). Vermeiden Sie außerdem den Anschluss zweier Hochleistungsgeräte an dieselbe Steckdosenleiste, um eine Überlastung des Stromkreises zu vermeiden.

6. Schalten Sie elektrische Geräte nach Gebrauch immer sofort aus. Stellen Sie beim Verlassen des Hauses sicher, dass alle Geräte ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt sind, um mögliche Brände durch Überhitzung bei längerem Betrieb der Haushaltsgeräte zu vermeiden.

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Warnsignale für elektrische Brände

Überhitzte Drähte verkohlen zunächst die Isolierung und geben einen deutlichen Geruch ab, der an verbrannten Gummi oder Kunststoff erinnert. Bei der Wahrnehmung dieses Geruchs besteht sofort die Vermutung, dass es sich um einen Fehler im Stromkreis handelt. Wenn keine andere Ursache identifiziert werden kann,SCHALTEN SIE SOFORT DIE HAUPTSTROMVERSORGUNG AB. Die Stromversorgung sollte erst nach gründlicher Untersuchung und Lösung des zugrunde liegenden Problems wiederhergestellt werden.