Wie wählt man die richtigen Kabel für eine Photovoltaikanlage aus?
Der technologische Fortschritt in der Photovoltaikbranche beschleunigt sich rasant. Die Leistung einzelner Module steigt deutlich an, und auch die Stromstärke von String-Arrays steigt entsprechend. Die Stromstärke von Hochleistungsmodulen liegt mittlerweile über 17 Ampere. Bei der Systemauslegung können der Einsatz von Hochleistungskomponenten und die Bereitstellung angemessener Reserveflächen die anfänglichen Investitionskosten und die Kosten pro Kilowattstunde senken. Die Kosten für AC- und DC-Kabel im System sind nicht unerheblich. Wie sollte man bei der Auslegung und Auswahl vorgehen, um die Kosten zu minimieren?
Auswahl von DC-Kabeln
Gleichstromkabel werden im Freien installiert. Es wird generell empfohlen, speziell für Photovoltaik entwickelte Kabel zu wählen, die einer Strahlenvernetzung unterzogen wurden. Nach der Bestrahlung mit hochenergetischen Elektronenstrahlen verändert sich die Molekularstruktur des Kabelisolationsmaterials von einer linearen zu einer dreidimensionalen Netzwerkstruktur, wodurch die Temperaturbeständigkeit von unvernetzten 70 °C auf 90 °C, 105 °C, 125 °C, 135 °C oder sogar 150 °C erhöht wird. Dadurch erhöht sich die Strombelastbarkeit um 15–50 % im Vergleich zu Kabeln gleicher Spezifikation, wodurch sie drastischen Temperaturschwankungen und chemischer Erosion standhalten und über 25 Jahre im Freien verwendet werden können. Bei der Auswahl von Gleichstromkabeln ist es wichtig, Produkte von namhaften Herstellern mit entsprechenden Zertifizierungen zu wählen, um eine langfristige Verwendung im Freien zu gewährleisten. Derzeit wird das 4-mm²-Kabel PV1-F1*4 häufig für Photovoltaik-Gleichstromanwendungen verwendet. Mit der zunehmenden Stromstärke der Photovoltaikmodule und der Leistung der einzelnen Wechselrichter nimmt jedoch auch die Länge der Gleichstromkabel zu, was zu einer zunehmenden Verwendung von 6 mm² Gleichstromkabeln führt.













